Vinylboden verlegen

Das wichtigste für die erfolgreiche Verlegung ist der Untergrund. Wir haben daher hier die wichtigsten Punkte für Vinylboden Untergründe zusammengestellt.

Wird nur einer der dort aufgeführten Punkte nachlässig ausgeführt, kann dies später den frisch verlegten Vinylboden zerstören, bzw. unbrauchbar machen.

Ist z.B. die Grundierung nicht richtig aufgetragen oder wurde eine falsche Grundierung verwendet, kann die Spachtelmasse später abplatzen und somit würde der Vinylboden sich nach der Verlegung ablösen. Das gleiche gilt für nicht bzw. schlecht verharzte Risse im Estrich.

Daher unbedingt den oben angeführten Artikel lesen.

Genug warnende Worte für heute – jetzt geht’s los.

Vinylboden verlegen: So wird angelegt

Wenn der Untergrund für den Vinylboden vorbereitet wurde, bleibt nur noch ein kritischer Punkt für die Verlegung des Vinylbodens: Das Anlegen.

„Das Anlegen“ meint, die ersten 3-5 Reihen des Vinylbodens zu verlegen. Dies ist „kritisch“, weil man hier sehr sauber und exakt arbeiten muss.

Hat man beispielsweise einen Raum von 10m Länge, würde sich der kleinste Fehler in der ersten Reihe bis zum Ende des Raumes fortsetzen. Außerdem ist ein frisch verlegter Vinylboden nur schwer wieder zu entfernen, auch wenn es sich nur um 3 oder 5 Reihen handelt.

Vinylboden verlegen

 

Das brauchen wir zum Vinylboden verlegen:

  • Eine Klebstoffspachtel
  • Klebstoff
  • Ein scharfes Cuttermesser oder ein Bodenlegermesser mit Trapezklinge
  • Eine Schmiege/Stellwinkel oder Metall-Lineal
  • Einen Schnurschlag/Schlagschnur mit Kreide oder alternativ eine lange Dachlatte + Bleistift

Vor dem Vinylboden verlegen den Raum vermessen

Vor dem Verlegen des Vinylbodens müssen wir uns gut überlegen, wo wir unsere ersten 3-5 Reihen platzieren wollen. Typischerweise ist dies z.B. eine Außenwand, welche die gesamte Raumlänge/Breite abdeckt. Außerdem sollten wir messen, ob unsere Wand der Wahl zumindest einigermaßen parallel zur gegenüberliegenden Wand liegt. Ist dies nicht der Fall, können am Ende Schrägschnitte nötig sein, die nicht sehr schön aussehen.

Im Zweifelsfall sollte besser etwas mehr gemessen und ausgemittelt werden.

Vinylboden für die Verlegung richtig zuschneiden

Eine Stanze oder ein spezieller Vinylbodenschneider ist meistens nicht nötig. Vinylböden können z.B. mit einer großen Schere geschnitten werden. Profis ritzen nur die Oberfläche mit einem scharfen Messer an und brechen die Vinylplanke dann einfach ab. Dies ist die schnellste Art der Vinylboden-Verlegung.

Vinylboden verlegen: Nicht zu viel Klebstoff auftragen

Der Klebstoff hat eine begrenzte Zeit in der er seine Klebekraft erhält. Wartet man zu lange, muss der Klebstoff mühsam von Boden abgeschabt werden. Daher empfiehlt es sich vorher genau anzuzeichnen, wie weit man den Klebstoff aufbringt.

Beispiel: Wir möchten 5 Reihen gleichzeitig verlegen. Nehmen wir weiter an, eine Planke hat eine Breite von genau 17 cm. Also ziehen wir eine Markierung die 17 cm x 5 breit ist (85 cm). Wir tragen den Klebstoff also auf eine Spur von genau 85 cm Breite auf. Anschließend legen verlegen wir unsere 5 Reihen des Vinylbodens. Danach zeichnen wir die nächsten 85 cm an und so weiter.

Vinylboden Klebstoff auftragen

 

Tipps zur Verlegung von Vinylböden

Nach jeder Bahn die verlegt wurde, sollte der Belag nochmals angedrückt werden. Hierzu gibt es z.B. spezielle Metallwalzen, die auch bei der Verlegung von Teppichböden zum Einsatz kommen. Alternativ kann z.B. ein Brett mit einem Handtuch umwickelt werden, mit welchem man dann den frisch verlegten Vinylboden „entlang anreibt“.

Klebstoffreste vom Vinylboden nach der Verlegung entfernen

Selbst Profis passiert es beim Verlegen, dass etwas Klebstoff auf den Vinylboden gelangt. Statt diesen jedoch gleich abzuwaschen, sollten Sie besser warten, bis der Klebstoff abgetrocknet ist. Beim Abwaschen verteilt sich der Klebstoff nur noch mehr und ist später schwer aus den Fugen zu entfernen. Lässt man ihn hingegen abtrocknen, kann er meist nach der Verlegung des Vinylbodens einfach abgezogen werden.

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